Zum Personal und zur Hygiene:Von den beiden Mitarbeiterinnen hinter dem Tresen bediente leider nur eine Dame alleine und dies überaus bequem und sehr langsam – trotz relativ langer Schlage mit ungefähr sechs bis sieben Kunden vor der Eisdiele. (Die untätige Dame schaute der bedienenden Dame recht gelangweilt wirkend zu. Von beiden kein freundlicher Blick, sondern genervte Kundenabfertigung. Immerhin etwas, was man aus den letzten Jahren hier noch traditionell und konsequent beibehalten hat.)Obwohl Schutzmaske und/oder Schutzglas, welche die offene Ware in der Eistheke vor Speicheltröpfen schützen, mittlerweile überall gängiger Standard sind, verzichtet man hier komplett darauf und scheint auch noch ziemlich stolz darüber zu sein.Das Bargeld der Kunden wird ohne Schutzhandschuhe mit den gleichen ungewaschenen Händen angefasst, wie die essbaren Eishörnchen. Selbst wenn man der Wissenschaft nicht glauben mag, aber der Gedanke an die dutzenden Kinderhände, die hier wirklich tagtäglich vor der Eisdiele ihr Taschengeld noch minutenlang hinundher zählen, um dann damit zu bezahlen, macht das ganze nicht wirklich appetitlicher.Zum Eis:Nach dem langen Warten mit Abstand bemerkten wir erst als wir an der Reihe waren, dass einige Eissorten bereits sichtbar an den oberen Rändern angetaut und offenbar wieder neu angefroren waren. Obwohl das auf den ersten Blick für eiskompetente Italiener bereits schon ein ganz grundsätzliches No-Go wäre, haben wir uns leider und ärgerlicherweise von unseren durch das sonnige Wetter und auf ihr Eis vorerfreuten Kindern und dem